Blog from June, 2020

Mit großem Erfolg fand im Mai 2020 ein focus:lehre-Kurzlehrgang zum Thema „Online-Lehre“ statt. Die fünf Module deckten verschiedene Facetten der Distanzlehre ab.

Allen Interessierten wird ab sofort auf TUWEL der Zugang zu den Unterlagen und Aufzeichnungen der einzelnen Module geboten:

Modul 1 „Erste Schritte für die Umstellung auf Online-Lehre“

https://tuwel.tuwien.ac.at/course/view.php?id=29932

Modul 2 „Didaktische Grundlagen der Online-Lehre“

https://tuwel.tuwien.ac.at/course/view.php?id=29941

Modul 3 „Gute Lernvideos erstellen“

https://tuwel.tuwien.ac.at/course/view.php?id=29944

Modul 4 „Motivation bei Studierenden online fördern“

https://tuwel.tuwien.ac.at/course/view.php?id=29947

Modul 5 „Selbstlernphasen lernförderlich gestalten“

https://tuwel.tuwien.ac.at/course/view.php?id=29950


Anfang Juni fand ein sehr gut besuchtes Webinar zur Gestaltung kompetenzorientierter Online-Prüfungsaufgaben statt. Dabei wurden die Möglichkeiten von Online Open Book Exams, Strategien zur Prävention von Schwindeln bei klassischen MC-Fragen sowie Take Home Exams vorgestellt.

Die Videos und Unterlagen hierzu sind ebenfalls für Sie über untenstehenden Link abrufbar.

Webinar „Prüfungsaufgaben für Online- und Offline-Prüfungen erstellen“

https://tuwel.tuwien.ac.at/course/view.php?id=30064


Im Rahmen des Distance Learning Teams bieten sowohl das Teaching Support Center (TSC -- Webinare über Zoom -- ID: 689-079-407, Link für App/Client, Link für Webbrowser) als auch das Zentrum für strategische Lehrentwicklung (ZSL) Webinare sowie einen focus:lehre-Kurzlehrgang zum Thema „Online-Lehre“ an.

Hier finden Sie den Link zur "Nachlese" (Unterlagen, Aufzeichnungen): https://colab.tuwien.ac.at/x/Tzfo


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Ihr Distance Learning Team 


Autorin: Martina Schönerklee

Viele Lehrveranstaltungen werden aktuell mit Aufzeichnungssoftware wie LectureTube aufgezeichnet oder mittels Videoconferencing übertragen. Manche Lehrende arbeiten auch mit Vertonung der Folienpräsentation mit Camtasia oder ähnlichen Produkten.

Wir, als Lehrende, wollen uns auch in diesen Settings professionell verhalten – wir sind aber genau darauf nicht vorbereitet.

Im Internet gibt es eine Fülle an Informationen, die darauf eingehen, wie Lern-/Präsentationsvideos erstellt werden können – aber eigentlich wollten Sie ja nur Ihre Lehrveranstaltung online bereit stellen.

Unser Beitrag "Tipps für die Gestaltung von Präsentationsvideos" ist sehr praxisnah. Wir geben Hinweise, die auf den ersten Blick banal klingen, aber bei ihrer Berücksichtigung große Effekte nach sich ziehen.

Für alle Lehrenden, die Videos erstellen wollen oder müssen, die ihren Zweck erfüllen, aber keine Fernseh-Qualität anstreben, finden sich in diesem Beitrag viele Anregungen, die zu einer höheren Qualität der Präsentationsvideos beitragen.

— Stay safe — 

Ihr Teaching Support Team 


Autorin: Ilona Herbst

Seit 02. Juni 2020 sind nun teilweise wieder Präsenzprüfungen an der TU Wien unter Beachtung entsprechender Sicherheitsmassnahmen und Vorkehrungen möglich. Einen Leitfaden zum Thema "Präsenzprüfungen an der TU Wien" finden sie im coLAB unter: https://colab.tuwien.ac.at/x/DAXo

Wir haben einige Studierende, die bereits an Prüfungen im Juni teilgenommen haben, gebeten, mit uns ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen. Dies sehen wir als einen wichtigen Input, um weitere Vorgehensweisen zu verbessern und möglicherweise zu adaptieren.

Anbei finden Sie einen der ersten Erfahrungsberichte von Herrn Niklas Pöcklhofer, Student & Tutor im Studium Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau.



03.06.20 – Endlich wieder Prüfungen!

Nun war es wieder so weit. Endlich nach Corona wieder auf die Uni und Prüfungen schreiben. An diesem Tag sogar doppelt, als Prüfer und Prüfling. Ich sollte also die Chance erhalten, aus beiden Perspektiven die neuen Maßnahmen für Präsenzprüfungen mitzuerleben. Leider konnte ich während der letzten Monate kaum Prüfungen ablegen, da die meisten Fächer meines Semesters noch nicht oder gar nicht auf online umgestellt wurden. Wie waren also meine Eindrücke am ersten Tag Post-Corona?

Prüfung 1 - 08:00 als Tutor bei Kosten- und Leistungsrechnung VO

Mein Tag begann heute relativ früh. Um 06:15 läutete mein Wecker. Aufstehen, Duschen, Anziehen, noch schnell die restlichen Sachen zusammenpacken, und dann los auf die Uni. Die erste Prüfung nach den Zugangsbeschränkungen wegen Corona stand an. Es ging zu einer Prüfung aus dem 3. Semester des Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau Curriculums. Kosten- und Leistungsrechnung VO, bei welcher ich bereits das zweite Semester als Tutor tätig war.

Beim Audimax am Getreidemarkt angekommen fand ich schon zahlreiche Studierende warten, dass es endlich losgehen kann. Es lag eine gewisse Aufbruchsstimmung in der Luft. Um 7:25 machte sich das Sicherheitspersonal bereit und begab sich langsam zu den beiden Vordereingängen des Hörsaals. Um Punkt 7:30, also exakt 30 Minuten vor Beginn der Prüfung, wurden die Türen geöffnet, und die Studierenden durften bei erfolgreicher Passierscheinkontrolle eine_r nach dem/der anderen in den Hörsaal strömen. Auch meine zwei Kollegen und ich wurden zwischen den anderen Prüflingen in den Saal eingelassen. Die Sitzplätze waren alle sehr deutlich mit Nummern gekennzeichnet, um den nötigen Mindestabstand einzuhalten, und so ging es viel schneller als normal, den Studierenden den richtigen Platz zuzuweisen. Früher musste man die Studierenden unzählige Male darauf hinweisen, wie die Sitzordnung bei dieser Prüfung ist. (jede zweite Reihe frei, zwei Plätze zwischen den Studierenden; jede Reihe besetzen, ein Platz zwischen den Studierenen; etc.)

Pünktlich um 08:00 hatten sich alle Prüflinge eingefunden, und wir konnten mit dem Austeilen beginnen. Sobald alle Prüfungen ausgegeben waren, konnte auch die Identitätskontrolle starten. Dabei wurde natürlich wie beim Austeilen der Prüfungen zuvor auf die Hygienevorschriften geachtet und stets eine MNS-Maske getragen sowie ein möglichst großer Abstand zu den Studuerenden eingehalten.

Dies verlief relativ unverändert zu den früheren Prüfungen, da lediglich auf mehr Abstand geachtet werden musste, die Maske war ja sowieso immer mit dabei. Während der Prüfung gab es auch kaum Besonderheiten, die üblichen zwei bis drei Schummelversuche, welche nach kurzer Ermahnung wieder eingestellt wurden, und ein paar Verständnisfragen.

Für die Prüfungen waren zwei Stunden angesetzt -- für Studierende, die gut vorbereitet waren, mehr als genug. So kam es, dass einige Prüflinge bereits viel früher abgaben. Diese ließen wie vereinbart die Prüfung einfach am Tisch liegen und machten sich sodann von dannen. Da ich der einzige Tutor war und 2 Personen bei 94 Studierenden (so viele dürfen aktuell maximal in den Audimax hinein) doch ausreichend beschäftigt sind, kam es dazu, dass Prüfungen öfters längere Zeit alleine herumlagen und darauf warteten, eingesammelt zu werden.

Dies war für mich schon ein komisches Gefühl. Obwohl es nicht meine Prüfung war, die dort so herrenlos herumlag, warf es doch ein gewisses Unwohlsein hervor. Was, wenn jemand die Prüfung, für die man so lange gelernt hat, einfach verschwinden lässt, weil sich jemand einen Scherz erlaubt? Oder was, wenn meine Prüfung beim Vorbeigehen von jemandem hinuntergestoßen wird und die Prüfer diese beim Einsammeln übersehen? Wie sollte ich mich daraufhin rechtfertigen, ich könnte ja nicht einmal behaupten, ich hätte die Prüfung dem Tutor in Hand gedrückt und mich verabschiedet. Wie gesagt, schon ein komisches Gefühl.

Die Prüfung lief sehr entspannt ab, es gab keine Zwischenfälle, und auch die neuen Maßnahmen wurden allesamt einwandfrei eingehalten. Die Studierenden befolgten die vor der Prüfung verkündeten neuen Sicherheitsmaßnahmen, und so gab es keine Gruppenbildungen am Ende der Prüfung, beim Erheben vom Platz wurden zuvor die Masken angelegt, und auch Begrüßungen mit Handschlägen konnte ich keine erblicken.

Zusammenfassend würde ich sagen, trotz der zusätzliche Maßnahmen lief die Prüfung fast wie gewohnt ab, die Studierenden konnten sich an die neue Situation sehr gut anpassen, und auch uns Prüfern gelang es, die Prüfung gut organisiert durchzuführen. Lediglich das Tragen der Maske über mehr als 2 Stunden hinweg war gegen Ende hin schon eine Belastung -- vor allem, wenn man die Stiegen zur Beantwortung von Fragen auf und ab hetzen musste. Auch für die Abgabe der Prüfungen könnte man sich meiner Meinung nach etwas anderes überlegen, um gar nicht in die oben beschriebenen Dilemmata zu geraten.

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung.

Für mich ging es nach einer Verabschiedung von meinen Kollegen über den markierten Weg raus aus dem BA-Gebäude direkt weiter zu einem Studienkollegen und guten Freund, mit dem gemeinsam um 15:00 die erste eigene Präsenzprüfung nach Wiedereröffnung anstand. Bis dahin wurde noch gekocht und die wichtigsten Inhalte der Prüfung wiederholt. Nach so langer Zeit zu Hause in Oberösterreich war es schön, wieder einmal meine Kollegen persönlich zu sehen, wenn auch mit dem nötigen Sicherheitsabstand.

Prüfung 2 – 15:00 als Kandidat bei Mess- und Schwingungstechnik VO

Etwas „verspätet“ trafen wir um ca. 14:35 am Eingang des Audimax ein. Dabei wurden unser Passierschein sowie der Studierendenausweis kontrolliert, bevor wir eingelassen wurden. Direkt hinter dem Eingang fand bereits die eigentliche Identitätskontrolle für die Prüfung statt. Dabei wurde uns auch gleich ein Sitzplatz zugewiesen und die dazugehörige Formelsammlung übergeben. Es waren bereits einige Studierenden da. Nachdem ich meinen Platz bezogen und meine Schreibutensilien bereitgelegt hatte, ging das Warten los. Um die Zeit und vor allem auch die Anspannung (die Prüfung zählt zu den schwierigeren des Curriculums) zu überbrücken, suchte ich nochmals die Toilette auf. Bei der Rückkehr machte ich zusätzlich beim extra aufgestellten Desinfektionsmittelspender direkt im Hörsaal Stopp.

Nach langem Zuwarten ging es dann endlich los, eine Einführung zu den Prüfungshinweisen und zusätzlich, wie bereits am Vormittag, eine kurze Belehrung über die Sicherheitsbestimmungen. Dann wurden die Prüfungen ausgeteilt, und es konnte losgehen. Zuerst die Theorie, dann die Rechenbespiele. Erstere gelang mir ganz gut. Toll, ein erfolgreicher Start in eine Prüfung ist immer wichtig. Da nach einiger Zeit noch immer niemand zur Identitätskontrolle vorbeigekommen war, erinnerte ich mich daran, dass diese ja bereits zu Beginn stattfand. Auffällig war auch, dass alle Fragen gleich vorab laut gestellt werden sollten, um zusätzlichen Kontakt zwischen Studierenden und Prüfenden zu vermeiden. Wie im Flug verging die Zeit, und so kam es auch, dass ich leider nicht fertig wurde. Naja, trotzdem hatte ich ein ganz gutes Gefühl, es sollte sich ausgehen. Nach Aufforderung durch die Prüfer wurden die Schreibutensilien nach exakt zwei Stunden beiseite gelegt und die Prüfungen eingesammelt. Erst danach begannen die Studierenden sich von ihren Plätzen zu erheben und sich mit Kommilitonen über die gar nicht so leichte Prüfung zu unterhalten und Ergebnisse zu vergleichen. Ein vorzeitiges Abgeben und Aufstehen, wie es am Vormittag mehrmals der Fall war, gab es bei dieser Prüfung nicht. Über ein gut beschildertes Leitsystem wurden wir sodann aus dem Gebäude gelotst, und der Reinigungsdienst machte sich währenddessen bereits wieder eifrig an die Säuberung der Arbeitsflächen. Nach so einem langen „Arbeitstag“ gönnten wir uns noch ein wohlverdientes Feierabend-Bier und ließen den Tag im Museumsquartier ausklingen. Schon eine tolle Lage, die unsere Universität da bietet!

Mein Resümee fällt durchwegs positiv aus. Trotz der zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen konnten beide Prüfungen reibungslos durchgeführt werden. Zeitlich gab es absolut keine Probleme, die Studierenden sowie die Prüfenden waren allesamt sehr pünktlich. Zwei Punkte, die man meiner Meinung nach verbessern könnte, wären die herrenlosen Prüfungen, die ein, zumindest bei mir, unangenehmes Gefühl hervorriefen und die lange Dauer (die gesamte Prüfungszeit), während der die MNS-Masken getragen wurden. Vor allem, wenn man viel in Bewegung ist und individuelle Fragen beantwortet oder einfach nur Prüfungen einsammelt, kann es schon sehr anstrengend werden, nur durch die Maske zu atmen. Abschließend denke ich allerdings, dass das Format im großen und ganzen sehr gut funktioniert hat und man darauf jedenfalls aufbauen kann.

Autor: Niklas Pöcklhofer, Student & Tutor im Studium Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau



Falls Sie aus Lehrendensicht oder auch aus Studierendensicht Ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten, freuen wir uns sehr über zahlreiche Kommentare in unserem Blogbereich oder auch direkten Kontakt über: distancelearning@tuwien.ac.at  


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Ihr Distance Learning Team 


Prof. Michael Getzner (MG) leitet den Forschungsbereich Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik am Institut für Raumplanung (Fakultät für Architektur und Raumplanung). In seiner Lehre hat er Vorlesungen, Seminare und Übungen als Distance Learning Formate umgesetzt.

In einem Interview erzählt er über spannende Herausforderungen und Erfahrungen, aber auch den fehlenden persönlichen Kontakt während dieser schwierigen Zeit.

Das komplette Interview finden Sie hier: https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/how-to-distance-learning/

Falls Sie aus Lehrendensicht oder auch als Studierendensicht Ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten, freuen wir uns sehr über zahlreiche Kommentare in unserem Blogbereich oder auch direkten Kontakt über: distancelearning@tuwien.ac.at 

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Ihr Distance Learning Team 

In den letzten Monaten gab es sehr viele und rasche Veränderungen. Vom Rektorat wurde das Distance Learning Team aus Kolleg_innen des Zentrums für strategische Lehrentwicklung, des Teaching Support Centers, des .digital office, der TU.it, des CSD und der GuT zusammengestellt, um bestmöglich und agil auf die neue Situation reagieren zu können. 

Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten werden derzeit ca. 80% der geplanten LVAs in einem Distance Learning Format abgewickelt.

Das Distance Learning Team hat sehr viele Anleitungen, Workshops und Tutorials für Lehrveranstaltungsleiter_innen sowie Studierende zur Umstellung auf die digitale Lehre geschaffen. Es wurden auch Leitfäden zum online Prüfen und für Präsenzprüfungen erarbeitet und veröffentlicht sowie interaktive Spaces für Lehrende geschaffen.

Für detaillierte Informationen finden Sie untenstehend eine Linksammlung zu unseren Angeboten.

Wir wünschen viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung des Distance Learnings!

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Ihr Distance Learning Team 


Links:

„Der Safe-Exam-Browser gehört in das Wertesystem der Studierenden, aber nicht in deren Computer.“

So würde wohl der Einleitungssatz im Bericht eines Consulter-Teams an das Rektorat lauten. Der Auftrag dabei: Entwicklung einer innovativen und nachhaltigen Prüfungskultur vor dem Hintergrund der digitalen Lehr- und Lernszenarien an der TU Wien.

Denn auch im deutschsprachigen Raum bekennen sich immer mehr Universitäten zum „kompetenz-orientierten Prüfen“. Auf vielen Websites finden sich Leitfäden und Richtlinien, die signalisieren, dass die jeweilige Universitätsleitung eine Änderung der Prüfungskultur wünscht:

  • weg von einer Ausrichtung auf reproduzierbares Wissen mit den bekannten Problemen (Stichwort: Bulimielernen)
  • hin zu einer Prüfungskultur, in der gleichwertig neben fachlicher Kompetenz auch wissenschaftliche Redlichkeit / Verantwortungsbewusstsein der Studierenden und  Absolvent_innen im Vordergrund stehen.

Quo vadis TU Wien?

Angesichts der Erfahrungen der letzten drei Monate steht die TU Wien heute vor folgenden Fragen:

  • Wollen wir in Safe-Exams investieren, die uns die vermeintliche Sicherheit geben, dass unsere Studierenden nicht schummeln? Sonst bleibt aber alles beim Alten.
  • Wollen wir unsere bisherige Prüfungskultur danach analysieren, was gut funktioniert und was zu überdenken ist – auch vor dem Hintergrund der sich etablierenden digitalen Lehre?
  • Wollen wir die TU Wien als Bildungseinrichtung analysieren und daraus Maßnahmen ableiten, die zu einer nachhaltigeren Form des Lehrens und Prüfens führen?
  • Und wenn ja, wollen wir überprüfen, welche Implikationen dies auf verschiedensten Ebenen hätte?

Startpunkt WebCafe

Der Vizerektor für Studium und Lehre wird mit diesem WebCafe die Diskussion über die Pros und Cons einer neuen, kompetenzorientierten Lehr- und Prüfungskultur eröffnen und folgende Fragen thematisieren:

  • Was ist kompetenz-orientiertes Lehren und Prüfen?
  • Was würde die Umstellung auf kompetenz-orientiertes Lehren und Prüfen bedeuten, wenn wir nicht alten Wein in neue Schläuche gießen wollen?

Nach zwei kurzen Präsentationen - einerseits zum Konzept und anderseits zu internationalen Good-Practice-Beispielen des kompetenz-orientierten Lehrens und Prüfens - werden Vizerektor Matyas und die Kolleg_innen vom Teaching Support Center mit Ihnen diskutieren, ob wir an der TU Wien eine neue Prüfungskultur brauchen, wie diese gestaltet sein sollte und wie der Prozess aussehen könnte, um dorthin zu kommen.

Diskutant_innen: Vizerektor Kurt Matyas, Ilona Herbst und Gottfried Csanyi (Teaching Support Center)

Zeit: Mittwoch, 17. Juni 2020, 17:00-18:00

Zoom-Meeting: https://tuwien.zoom.us/j/689079407


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Ihr Distance Learning Team 


Autor: Gottfried S. Csanyi & Ilona Herbst

Am 04.06.2020 wurde eine neue Verordnung des Rektorats über studienrechtliche Sonderbestimmungen für Lehrveranstaltungen und Prüfungen aufgrund von COVID-19 veröffentlicht.


Dort finden Sie unter anderem aktuelle Änderungen zu den Themen abweichender Prüfungsmodi, Wartelistenregelung in Bezug auf die beschränkten Teilnehmendenzahlen, Online-Prüfungen, u.ä.


Die Verordnung finden Sie hier: https://www.tuwien.at/index.php?eID=dms&s=4&path=Richtlinien%20und%20Verordnungen/COVID%2019%20Sonderregelungen%202.pdf




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Ihr Distance Learning Team 



Das vom Distance Learning Team durchgeführte Webinar "Distance Learning: Sind Ihre Studierenden noch dabei? Aktivität, Motivation und Feedback" vom 27. Mai 2020 behandelte zwei zentrale Themen:

  1. Tendenzen und Stimmungsbilder der laufenden Studierendenumfrage:
    Im ersten Teil berichtete Fr. Dr. Shabnam Tauböck über die ersten Tendenzen und Stimmungsbilder der laufenden Studierendenumfrage. Nach den aktuell vorliegenden Informationen (es wurden 1400+ Fragebögen ausgefüllt) wird sichtbar, dass Aufzeichnungen und (Online) Interaktionen bzw. Kommunikation mit Lehrenden für Studierende wichtige Anliegen sind. Angebote mit direktem Kontakt, z.B. Streaming oder Online Sprechstunden, ermöglichen es, die besondere Lage zu überbrücken.

    Tendenziell zeigt sich auch, dass Studierende rasche und klare Angaben zur Prüfungssituation wünschen und auch eine Reduktion des Aufgabenpensums begrüßen würden. Die Ergebnisse der Umfrage werden - sobald verfügbar - in einem eigenen Online-Event präsentiert.

    Die Aufzeichnung des Vortrags von Fr. Dr. Shabnam Tauböck können Sie hier ansehen: https://oc-presentation.ltcc.tuwien.ac.at/engage/theodul/ui/core.html?id=42537358-1608-42a9-9ecb-43cd73a57cd6

  2. TUWEL Funktionen:
    Im zweiten Teil präsentierte Hr. Dr. Gergely Rakoczi nützliche TUWEL Funktionen, die das Monitoring, die Motivation und die Feedback-Optionen in Online Kursen ermöglichen. Im Vortrag wurden verschiedene Ansätze gezeigt, wie Lehrende in TUWEL Kursen Kursstatistiken und studentische Aktivitäten bzw. Beteiligungen abrufen können. Dabei wurde stets betont, wie anonymisierte Informationen (kumuliert für alle Teilnehmer_innen des Kurses) generiert werden können und etwaige betroffenen Personen durch die LVA-Leitung kontaktiert werden können.

    Des Weiteren wurde in einer Live-Demonstration die Funktionsweise von Kurs- sowie Aktivitätsabschlüssen gezeigt, die insbesondere für Selbstlernphasen von Studierenden konfiguriert werden können. Abschließend berichtete Hr. Rakoczi über Möglichkeiten, wie in TUWEL Feedback eingeholt bzw. gegeben werden kann.

    Auch dieser Vortrag wurde aufgezeichnet und steht hier zur Verfügung: https://oc-presentation.ltcc.tuwien.ac.at/engage/theodul/ui/core.html?id=a763642a-4ce5-4a4f-85c6-57eb6c394099


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Ihr Distance Learning Team 

Autor: Gergely Rakoczi