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colourYellow
titleSeite in Arbeit

Die Gesundheit aller Angehörigen der TU Wien ist eines unserer zentralsten Anliegen, denn sie gewährleistet die Aufrechterhaltung des Forschungs- und Lehrbetriebs. Daher werden mit dem Start des Wintersemesters 2020/2021 bzgl. Zutritt zu den Gebäuden der TU Wien Maßnahmen umgesetzt, die die Kontaktrückverfolgung erleichtern und bei Vorliegen eines Covid-19 (Verdachts-)Falles schnelles, abgestimmtes und sinnvolles Handeln ermöglichen. Ausmaß und Umfang dieses Kontaktpersonenmanagements sind unabhängig vom jeweils für Wien geltenden Ampelstatus, da auch bei Status "grün" ein Covid-19 Fall an der TU Wien auftreten kann und gewährleistet sein muss, dass eine schnelle Kontaktrückverfolgung gewährleistet ist.

Um bei Vorliegen einer Covid-19 Erkrankung oder eines Verdachtsfalles mögliche Kontaktpersonen umgehend veständigen zu können, wird an der TU Wien der Gebäudezutritt für alle Personen aufgezeichnet. Die Zutrittskontrolle erfolgt bei den jeweiligen Haupteingängen der Gebäude an der Portierloge. Ist es, z.B. auf Grund baulicher Gegebenheiten möglich, einen anderen Eingang zu benutzen, bitten wir Sie, sich dennoch zur Portierloge zu begeben, um sich dort zu registrieren. Zur Registrierung wird für jede Person ein QR-Code gescannt, den jede Person mit TUNET-Account in TISS abrufen kann.

Alle Angehörigen der TU Wien dürfen die Universitätsgebäude

Für Mitarbeiter_innen der TU Wien gilt ab... Folgendes:


Für Student_innen der TU Wien gilt ab... Folgendes:


Für TU fremde Personen gilt ab.... Folgendes:


Um im Falle einer erkrankten Person mögliche Kontaktpersonen verständigen zu können, wird der Gebäudezutritt für alle Personen aufgezeichnet.
Kontrolliert wird an 1-2 geöffneten Eingängen pro Gebäude (bei manchen sind mehr Eingänge notwendig).
Beim Betreten werden QR Codes gescannt werden, den jede Person mit TUNET Account in TISS aufrufen kann.

QR-Scan
Vorschlag CSD: Scanner wird in TISS integriert und Portiere können am Smartphone scannen. Diese Lösung wird vor allem für die Anfangszeit relevant sein. Denn:
Wunsch GUT: Anschaffung von Scanner Hardware, die montiert werden kann. Am besten mehrere Scanner pro Eingang möglich. Hier ist die größte Herausforderung die Integration der Hardware in TISS.
Möglich wäre auch ein Mischform. D.h. fix verbaute Scanner Hardware bei den Eingängen und bei Bedarf scan über Smartphone (zB bei Spitzen durch gleichzeitige LVA-Termine in einem Gebäude).

Mitarbeiter_innen
Zutritte werden erfasst, es gibt aber keine Zutrittsbeschränkungen.
Herausforderungen:
• Gebäude ohne Sicherheitspersonal (zB Arsenal) - Hier ist der Vorschlag von VR Eberhardsteiner einen Scanner zur Verfügung zu stellen, wo sich Personen selber einscannen. Mögliche Probleme sind geringe Akzeptanz und schwierige Supportsituation.
• Zutritt zu Gebäude über Parkgarage (kein Scan bei Eingang möglich).

Studierende
• Studierende brauchen zusätzlich einen Grund um Gebäude zu betreten
• Standardmäßig werden die Anmeldungen zu Gruppen- und Prüfungsterminen als Grund herangezogen.
• Studierende können sich aber auch in einem "Besucherportal" in TISS weitere Gründe registrieren. Hier soll es eine Liste an vorgefertigen Gründen geben (zB Besuch Studienabteilung, Sprechstunde) und eine Möglichkeit zur Eingabe von sonstigen Gründen. Weiters muss ein Halbtag ausgewählt und entweder eine Zielperson, eine Zielorgeinheit oder ein Zielraum per Raumcode angegeben werden.
• Auf der TISS-Seite mit dem QR-Code können sich Studierende auch Ihre aktuellen Zutrittsgründe tageweise in TISS ansehen - siehe Passierschein Elsa. Diese Ansicht steht auch den Portieren zur Verfügung um im Fall der Fälle Support leisten zu können (zB Studierende_r will zur Studienabteilung, wird aber in der Gußhausstraße gescannt).

Sonderzutritte
Sonderzutritte notwendig für nicht TU-Angehörige. Diese können nur von authentifizierten Usern (außer Studierende) angelegt werden. ZB Institute, die eine Firma beauftragen, Büro der Rektorin für Gäste einer Rektoratssitzung oder auch durch Portiere, die einen vergessenen/verlorenen QR-Code in der Loge ersetzen sollen.
Für einen Sonderzutritt muss im Besucherportal eine Beschreibung des Grunds, Vorname/Nachname oder Firmenname und Kontaktmailadresse angegeben werden. Darüberhinaus muss ein Halbtag ausgewählt und entweder eine Zielperson, eine Zielorgeinheit oder ein Zielraum per Raumcode angegeben werden.
Per checkbox kann definiert werden, ob der generierte QR Code automatisch an die Kontaktmailadresse verschickt werden soll.

Veranstaltungen
GUT vermietet Räume an externe Veranstalter_innen. Die Gäste der Veranstaltung brauchen QR Code, um ins Gebäude zu kommen.
Lösungsvorschlag: Veranstaltungsservice meldet Veranstaltung im Besucherportal an und bekommt QR Code – Für Social Tracking ist der Veranstalter (COVID-19 Beauftrage_r) zuständig.

Auswertung
Im Falle einer Erkrankung können über eine TISS Maske die möglichen Kontakte ausgewertet werden. Dazu kann eine TISS-ID eingegeben oder eine Person über den Namen gefiltert werden. Anhand der TISS-ID werden die Zutritte der letzten X Tage (noch zu definieren) der erkrankten Person gesammelt. Anhand der Zutritte erfolgen folgende Auswertungen:
Studierende:
• Es werden alle LVA-Termine der erkrankten Person herangezogen, für die ein Zutritt vorliegt. Die Teilnehmer_innen dieser Termine werden verständigt (Mailtext noch zu definieren).
• Es werden alle Registrierungen über das Besucherportal der erkrankten Person herangezogen, für die ein Zutritt vorliegt.
o Wurde im Portal eine Zielperson ausgewählt, wird diese verständigt (reicht nur die Zielperson?).
o Wurde eine Zielorgeinheit ausgewählt, werden alle Personen verständigt, die am gleichen (Halb-?) Tag Zutritt zum Gebäude hatten und entweder auch die Orgeinheit ausgewählt hatten oder eine TISS-OZU (Orgzuordnung im Adressbuch) zu der Orgeinheit haben.
o Wurde ein Zielraum angegeben, werden alle Personen verständigt, die am gleichen (Halb-?) Tag Zutritt zum Gebäude hatten und entweder auch die Orgeinheit ausgewählt hatten, die zu dieser Raumnummer gehört, oder eine TISS-OZU (Orgzuordnung im Adressbuch) zu der Orgeinheit haben.
Mitarbeiter_innen:
• Es werden alle Mitarbeiter_innen verständigt, die am gleichen (Halb-?) Tag Zutritt zum Gebäude hatten und eine TISS-OZU zur selben Orgeinheit haben.
• Es werden alle Mitarbeiter_innen verständigt, die am gleichen (Halb-?) Tag Zutritt zum Gebäude hatten. (Anderer Mailtext?)
• Es werden alle Studierende und Sonderzutritte verständigt, die am gleichen (Halb-?) Tag die selbe Zielorgeinheit oder eine zugehörige Raumnummer im Besucherportal ausgewählt haben und deren Zutritt registriert wurde.
• Wenn die erkrankte Person in der Lehre tätig ist, werden alle Studierende verständigt, die Zutritt zu einer Präsenz-LVA hatten, in der auch die erkrankte Person anwesend war.

Habs am Handy aus dem Wiki kopiert, deswegen die crazy Formatierung...



Tritt an der TU Wien ein Covid-19-Verdachtsfall auf, ist die Universität gemäß EpedemiG 1950 dazu verpflichtet, diesen Verdachtsfall bei der zuständigen Gesundheitsbehörde zu melden. Bis zum Vorliegen einer Entscheidung der zuständigen Gesundheitsbehörde sollte bei Auftreten eines solchen Falles der betroffenen Person unverzüglich empfohlen werden, sich in Selbstisolation zu begeben.

Da die Universitäten und Hochschulen nach § 5 Abs 3 Epidemiegesetz11 1950 gegenüber den Gesundheitsbehörden zur Auskunftserteilung über einen COVID-19-Verdachtsfall und seine Kontaktpersonen verpflichtet sind, ist anzuraten, zu erheben, wer sich bei Lehrveranstaltungen bzw. bei Prüfungen vor Ort aufgehalten hat. Dazu sind die notwendigen personenbezogenen Daten wie Name, Kontaktdaten und Bezeichnung der Lehrveranstaltung bzw. Prüfung einzuholen. Aus datenschutzrechtlicher Perspektive erscheint es sinnvoll, den Zweck dieser Erhebung und die Dauer ihrer Aufbewahrung bekannt zu geben.

Arbeits- und dienstrechtliche Fragestellungen

In den Zuständigkeitsbereich des BMBWF fallen in diesem Zusammenhang ausschließlich Rechtsfragen, die das beamtete Universitätspersonal und das allgemeine Verwaltungspersonal an den Pädagogischen Hochschulen betreffen, nicht aber Beschäftigte von Hochschulen in privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen. Für sie wird in diesem Zusammenhang auf die Informationen des Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend (BMAFJ) verwiesen.

Aktuelle Definition, wer als Kontaktperson anzusehen ist – Stand 30. Juli 202033

Kontaktpersonen (i.e. Ansteckungsverdächtigte) sind Personen mit einem Kontakt zu einem bestätigten Fall von Beginn der Ansteckungsfähigkeit (i.e. kontagiöser Kontakt) bis zum Ende der Absonderung. Ansteckungsfähigkeit/Kontagiösität beginnt bereits 48 Stunden vor Erkrankungsbeginn (i.e. Auftreten der Symptome) bzw. bei asymptomatischen Fällen 48 Stunden vor der Probenentnahme, welche zu positivem Testergebnis geführt hat. Das Ende der infektiösen Periode ist momentan nicht sicher anzugeben.

Unterschieden wird zwischen Kontaktpersonen mit Hoch-Risiko-Exposition (K1) und Kontaktpersonen mit Niedrig-Risiko-Exposition (K2).

Auch was den Umgang mit COVID-19-Verdachtsfällen bzw. ihren Kontaktpersonen betrifft, enthält die Broschüre „Behördliche Vorgangsweise bei Sars-CoV 2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung Stand 30. Juli 2020“36 umfangreiche Vorgaben. Für Universitäts- und Hochschulleitungen lassen sich daraus folgende Empfehlungen ableiten:

  • Bei Auftreten eines COVID-19-Verdachtsfalls ist die Person anzuweisen, die Notfallnummer 1450 zu kontaktieren.
  • An alle Hochschulangehörigen ergeht die Aufforderung, der Universität bzw. Hochschule über das Ergebnis an ihre zentrale Meldeadresse zu berichten. Darauf sollte in Informationsschreiben und auf den digitalen Kanälen der Universität bzw. Hochschule regelmäßig hingewiesen werden.
  • Wenn eine Testung veranlasst wird, ist die / der Betroffene unverzüglich ins Homeoffice zu schicken und die Leitung der entsprechenden Organisationseinheit / en zu informieren.
  • Betroffene haben jedenfalls alle Kontaktpersonen der vergangenen 48 Stunden bekannt zu geben. Bis zum Vorliegen eines Testergebnisses sind alle Personen der betroffenen Organisationseinheit / en anzuweisen, zu Hause zu bleiben und ihre Arbeit daheim zu verrichten.
  • Dazu ist vorab im Krisenstab eine Person zu definieren, die als Kontakt- und Ansprechpartnerin für die örtliche Sanitätsbehörde fungiert. Im Fall einer positiven Testung ist eine enge Abstimmung mit der Sanitätsbehörde erforderlich.
  • Um potenzielle Kontaktpersonen eines COVID-19-Verdachtsfalls rasch ausfindig machen zu können, bedarf es entsprechender Maßnahmen der Kontaktdatenerfassung.

Betriebsarten

Welche Betriebsart zum Einsatz kommt, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Status der Corona-Ampel (auf Bezirksebene)
  • Gesundheitsbehörde ergreift eine Maßnahme gemäß dem Corona-Ampelsystem (Quarantäne, Betretungsverbote inkl. Gebäuderäumung, Untersagung / Einschränkungen Menschenansammlungen, Verkehrsbeschränkungen, Reisebeschränkungen)
  • Hochschule ergreift von sich aus im Sinne der Prävention Maßnahmen aufgrund des Corona Ampelsystems, wobei das Schutzniveau entsprechend der Corona-Ampel sichergestellt wird.

Dabei ist Folgendes zu berücksichtigen:

  • Eine eindeutige Zuordnung einer hochschulischen Betriebsart zu einer Risikostufe ist nicht immer eindeutig möglich, da die Übergänge fließend sind.
  • Bei der Zuordnung eines Hochschulbetriebs ist auf die jeweiligen Rahmenbedingungen (örtlich, baulich, personell) an der Universität bzw. Hochschule entsprechend Rücksicht zu nehmen.
  • Bei der Beurteilung, welche Betriebsart angeordnet werden soll, kann eine Vielzahl weiterer Faktoren eine Rolle spielen. Deshalb sei an dieser Stelle auf die Fragen zu den Auswirkungen einer Betriebsumstellung im Fragekatalog hingewiesen (siehe Anhang 2).
  • Für die Wahl einer Betriebsart gelten die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und der tatsächlichen Durchsetzbarkeit.

Aktuell gültige Gesetzestexte:

Novelle der COVID-19-Lockerungsverordnung vom 12.09.2020

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_398/BGBLA_2020_II_398.pdfsig

COVID-19-Lockerungsverordnung

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011162

COVID-19-Universitäts- und Hochschulverordnung

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011137

COVID-19-Hochschul-Aufnahmeverordnung

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011179

Epidemiegesetz 1950

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1950/186/P3/NOR40185446?Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&I