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Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
Liebe Lehrende, 

als Vorbereitung auf das Wintersemester 2020 präsentieren wir Ihnen in der Blogbeitrags-Serie "Bits & Bytes" in kleinen "Häppchen" wichtige und nützliche Informationen zum Thema Distance Learning und wie Sie sich auf die Lehre im WS 2020 vorbereiten können. 

Ablauf des Wintersemesters 2020/21

Kurz zusammengefasst präsentieren wir Ihnen hier die wichtigesten Informationen zum Ablauf des Wintersemesters 2020/21; weitere Details finden Sie in unserem Leitfaden zum digital teaching & learning.

  1. Lehrveranstaltung für Tutor_innen "Digitale Kompetenzen in der Lehre für Tutor_innen"
    Vom Vizerektorat Studium und Lehre wird Unterstützung in Form einer Lehrveranstaltung für Tutor_innen für den Kompetenzerwerb über die Erstellung von Lehrvideos und den Möglichkeiten in der Umsetzung von Distance Learning sowie von zentraler Stelle Unterstützung bei der Umplanung von Lehrveranstaltungen bereitgestellt.
  2. Studienbeginner_innen
    Ein entschiedenes Ziel ist es, Studienbeginner_innen trotz der Umstände einen guten Einstieg in das universitäre Leben an der TU Wien zu ermöglichen. Daher werden möglichst viele Lehrveranstaltungseinheiten für Erstsemestrige in hybriden Formaten abgewickelt, in denen Präsenztermine und Online Termine miteinander kombiniert werden.
  3. Sonstige Lehrveranstaltungen
    Präsenztermine sind nur in Ausnahmefällen bei dringendem Bedarf anzusetzen. Der_die Studiendekan_in muss der Abhaltung von Präsenzlehre zustimmen. Grundsätzlich gilt: Ohne Zustimmung des_der Studiendekan_in können keine Präsenztermine für Lehrveranstaltungen freigegeben werden.
  4. Hybride (Online und Präsenz gemischt) Abwicklung von Lehrveranstaltungen
    Grundsätzlich gilt: Ohne Zustimmung des_der Studiendekan_in können keine Präsenztermine für Lehrveranstaltungen freigegeben werden.
    Unterschiedliche Konzepte für die Abwicklung finden sich in Kapitel 10 Distance Teaching an der TU Wien.
  5. Online Abhaltung von Lehrveranstaltungen
    Das zentrale Tool für die Abwicklung der Online Lehre an der TU Wien ist TUWEL. Für die Aufzeichnung und das Streaming von Lehrveranstaltungen stehen LectureTube und LectureTube Live zur Verfügung. Eine aktuelle Liste der Räume, die über diese Ausstattung verfügen, wird in coLAB aktuell gehalten.
    Für Live-Übertragungen oder Aufnahmen außerhalb der TU Lehrräume mit LectureTube Ausstattung wird generell die Nutzung von Zoom empfohlen.
    Unterschiedliche Konzepte für die Abwicklung finden sich in Kapitel 10 Distance Teaching an der TU Wien.
  6. Kriterien für die Abhaltung von Präsenzlehrveranstaltungen
    1. Speziell benötigte Ausstattung (Labor, EDV, etc.)

    2. Ausführung von Tätigkeiten, die nachweislich nicht oder nur didaktisch stark eingeschränkt online möglich sind (z.B.: Modellbau, Rechenübungen)

    3. Durchführung nur als Gruppe möglich (z.B.: Zweier-Teams, gegenseitige Aufsicht/Absicherung)

    4. Aufsicht durch Personal der TU Wien notwendig

  7. Planung von Lehrveranstaltungen in TISS
    Um die Kommunikation mit den Studierenden zu erleichtern, und die für online Angebote benötigten Ressourcen (z.B. LectureTube) als auch benötigte Raumressourcen leichter abschätzbar zu machen, können ab dem Wintersemester 2020  Lehrveranstaltungen in TISS als Online/Hybrid/Präsenz deklariert werden. 
  8. Planung von Kohorten
    Für Lehrveranstaltungen, deren Teilnehmer_innen die reduzierte Platzzahl in den entsprechenden Hörsälen überschreiten, wird die Aufteilung der Studierenden in Kohorten empfohlen. Dies ist in TISS über Gruppen abbildbar.



Leitfaden zum digital teaching & learning

Weitere Informationen zum Ablauf des Wintersemesters 2020/2021 finden Sie im Leitfaden zum digital teaching & learning an der TU Wien im Wintersemester 2020/21.




— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Dr. Norbert Fiala hat Astronomie studiert, war fast 30 Jahre als Fernsehredakteur beim ORF tätig und ist derzeit Lehrbeauftragter der TU Wien. Er unterrichtet Videogestaltung mit dem Ziel, Studierenden zu ermöglichen, ihre Forschungsergebnisse, Diplomarbeiten und kommerziell verwertbaren Projekte zu präsentieren. Diesmal war jedoch alles anders, und das Leben und Lernen während der Corona Schutzmaßnahmen stand im Mittelpunkt. Der Kurs „Technik darstellen“ findet mittlerweile seit drei Jahren statt. Im Interview erzählt er uns über seine ganz persönlichen Distance Learning Erfahrungen.

Das komplette Interview finden Sie hier: https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/how-to-distance-learning-2/

Falls Sie aus Lehrendensicht oder auch als Studierendensicht Ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten, freuen wir uns sehr über zahlreiche Kommentare in unserem Blogbereich oder auch direkten Kontakt über: distancelearning@tuwien.ac.at 


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
Liebe Lehrende, 

als Vorbereitung auf das Wintersemester 2020 präsentieren wir Ihnen in der Blogbeitrags-Serie "Bits & Bytes" in kleinen "Häppchen" wichtige und nützliche Informationen zum Thema Distance Learning und wie Sie sich auf die Lehre im WS 2020 vorbereiten können. 

Die anregende Lebendigkeit einer Präsenzsituation wird im Distance Learning nie hundertprozentig ersetzt werden können. Abhängig von den didaktischen Zwecken, die Sie verfolgen, gibt es jedoch einige Möglichkeiten, sich dem Original anzunähern.

Einweg-Kommunikation

Wenn das Ziel ausschließlich die Informationsvermittlung ist, haben Sie mehrere technische Möglichkeiten, die genau das können. (Möglichkeiten, die mehr können, werden hier nicht angeführt.)

LectureTube live

LectureTube Live ist hierfür die lebendigste Option und funktioniert praktisch bei allen Gruppengrößen. Voraussetzung ist allerdings, dass Ihr Hörsaal mit der entsprechenden Technik ausgestattet ist.

LectureTube-Aufzeichnungen

Die Aufzeichnungen von vergangenen Semestern erfüllen zwar informationstechnisch denselben Zweck, atmosphärisch und motivational ist es jedoch für die Studierenden weit weniger anregend, sich ein altes Video anzusehen als einer Live-Situation – wenn auch nur indirekt – beizuwohnen.

Erklärvideos (ohne Self Assessment)

Erklärvideos sind die lernträchtigste Option, wenn sie gut gemacht sind.

Schriftliche Materialien

Lesen ist seit Jahrhunderten die Grundtechnik der Wissensaneignung - egal in welchem Format (Buch, Skriptum, Zeitschriftenbeitrag) und mit welcher Träger-Technologie (Papier, PDF, Word, etc.) die Informationen angeboten werden.

Folien-Präsentationen

Präsentationen, die als Unterlagen für einen Vortrag gestaltet wurden, eigen sich unkommentiert selten als Lernunterlagen.

Vertonte – also besprochene – Präsentationen sind, wenn sie kurz gehalten werden (6 bis maximal 10 Minuten) eine Form von Lernvideos (siehe oben).


Zweiweg-Kommunikation

Wenn das Ziel ist, zusätzlich zur Vermittlung von Informationen auch unmittelbare, synchrone Rückfragen der Studierenden zu ermöglichen, haben Sie folgende technische Möglichkeiten, die genau das können. (Möglichkeiten, die mehr können, werden hier nicht angeführt.)

Webmeeting / Zoom

Bei kleinen Gruppen (bis ca. 25 Studierenden) können Sie mit einem Webmeeting eine Kommunikationssituation herstellen, die der Präsenzsituation am nächsten kommt. Direkter Austausch ist möglich und wird von den Studierenden auch in Anspruch genommen.

Je größer die Teilnehmerzahl, desto unwahrscheinlicher wird jedoch die aktive Beteiligung der Studierenden via Mikrofon. Daher macht es Sinn, auch die Chat-Funktion zu nutzen. Das bedingt jedoch, dass sich eine zweite Person um jene Fragen und Kommentare kümmert, die via Chat hereinkommen, diese filtert und an Sie zur Beantwortung bzw. Behandlung weiterleitet.

LectureTube Live

Bei großen Gruppen (über 300 Studierenden) bzw. wenn Sie mehrere Hörsäle synchron bespielen wollen, ist oft LectureTube Live das Tool der Wahl. Um bei dieser Einweg-Technologie trotzdem auf Fragen und Kommentare Ihrer Studierenden eingehen zu können, bieten sich parallel geschaltete Chats oder Foren (bevorzugt in TUWEL) oder Audience Response Systeme (z.B. onlineTED) an.

Interaktivität

Wenn das Ziel ist, nicht nur Informationen auszutauschen, sondern auch (gemeinsam) an Dokumenten zu arbeiten, empfiehlt sich der Einsatz von Kollaborations-Software. Eine andere Form von Interaktivität bieten Self-Assessment-Tools, die in Videos integriert werden.

Wikis

TUWEL bietet ein Wiki. Weitere von der TUW bereitgestellte Möglichkeiten wären TU coLAB und TUwiki.

Google Docs, Google Sheets

Wenn Sie (oder Ihre Studierenden) nicht aus Datenschutz-Gründen dagegen sind, ist Google Docs (https://docs.google.com/document/u/1/) ein sehr brauchbares Werkzeug für gemeinsame Texterstellung. Dasselbe gilt für Google Tabellen (https://docs.google.com/spreadsheets/u/1/).

Erklärvideos (mit Self Assessment)

Mit der Software H5P können Sie Fragen und Quizzes in Erklärvideos einfügen, die Ihren Studierenden als Feedback und Lernerfolgsanzeige dienen. Damit lässt sich die Produktivität dieses Mediums noch weiter steigern.




Leitfaden zum digital teaching & learning

Weitere Informationen zum Ablauf des Wintersemesters 2020/2021 finden Sie im Leitfaden zum digital teaching & learning an der TU Wien im Wintersemester 2020/21.




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Ihr Distance Learning Team 


Autor: Gottfried S. Csanyi

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
Liebe Lehrende, 

als Vorbereitung auf das Wintersemester 2020 wollen wir Sie mit Hilfe unserer Webinar-Reihe und unseren Trainings, die vom Teaching Support Center und vom Zentrum für strategische Lehrentwicklung angeboten werden, auf das Wintersemester 2020 vorbereiten und Ihnen die Fortführung bzw. den Einstieg in das Thema Distance Learning erleichtern. 

Die Webinare und Trainings umfassen die wichtigsten Themen in Bezug auf Distance Teaching and Learning und gehen auf spezifische Themen ein. Gerne können Sie alle Webinare besuchen oder sich die für Sie interessanten und relevanten Themen aussuchen. 

Zu folgenden Themen werden im Moment Webinare bzw. Trainings angeboten: 

  • Verschiedene Lehrveranstaltungstypen online abhalten - Teil 1: Vorlesungen online halten
  • TUWEL Basics (Termin 1)
  • Verschiedene Lehrveranstaltungstypen online abhalten - Teil 2: Seminare online halten
  • H5P in TUWEL – Interaktive Lernelemente erstellen
  • Verschiedene Lehrveranstaltungstypen online abhalten - Teil 3: (Rechen)-Übungen online halten
  • Zoom: Webkonferenz Training

Weitere Informationen und Uhrzeiten finden Sie in der Übersicht der Webinare unter: https://colab.tuwien.ac.at/x/XBPo

Ist Ihr Webinar noch nicht dabei?

Wenn Sie Ideen für ein Webinar haben oder gerne Informationen oder Trainings zu einem spezifischen Thema wünschen, teilen Sie uns gerne in den Kommentaren Ihr Wunschthema für ein zukünftiges Webinar oder Training mit. 


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Ihr Distance Learning Team 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
Liebe Lehrende, 

als Vorbereitung auf das Wintersemester 2020 präsentieren wir Ihnen in dieser Blogbeitrags-Serie "Bits & Bytes" in kleinen "Häppchen" wichtige und nützliche Informationen zum Thema Distance Learning und wie Sie sich auf die Lehre im WS 2020 vorbereiten können. 

Format der Lehrveranstaltung

es wird zwischen drei grundlegenden Formaten unterschieden (diese Einteilung dient vorwiegend der Nachvollziehbarkeit für Studierende):

  • Hybrid-Lehre: Der Hybridmodus beschreibt ein Format, welches Präsenz- und Onlineformate verknüpft. Dies kann in zwei Ausprägungen geschehen:
    • Aufgrund der geringen Raumkapazitäten befindet sich nur ein Teil der Studierenden vor Ort an der TU, und der andere Teil wird von zu Hause aus via Livestreaming zugeschaltet und/oder bekommt Aufzeichnungen der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt. Hier kann entweder eine fixe Aufteilung in Kohorten erfolgen, von denen eine immer in Präsenz ist und eine immer online, oder die Kohorten können sich in der vor Ort Präsenz abwechseln. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass dies dem TU-weiten Schema entspricht. Details zur Kohortenregelung finden sich unter Punkt 2.6 Planung von Kohorten im Leitfaden für Digital Teaching and Learning an der TU Wien im Wintersemester 2020/21
    • eine Form des „blended learning", in welchem beispielsweise Teile komplett in Präsenz und andere Teile komplett online abgehalten werden. Diese Phasen finden dann in unterschiedlicher Häufigkeit abwechselnd statt.
  • Präsenz-Lehre: Im Präsenzmodus finden Lehrveranstaltungen überwiegend vor Ort an der TU Wien statt. Dieser Modus enthält kein Distance Learning. Im Wintersemester ist dieser Modus aufgrund der eingeschränkten Kapazitäten auf ausgewählte Lehrveranstaltungen beschränkt.
  • Distance Learning: Distance Learning beschreibt die Abhaltung einer Lehrveranstaltung ausschließlich in einem Online-Format.

Kohortenbetrieb

Der Kohortenbetrieb bezieht sich auf die Aufteilung der Teilnehmer_innen einer Lehrveranstaltung in Gruppen mit Anmeldung und alternierenden Terminen für Präsenz. Dabei ist zu beachten, dass der zugrundeliegende Gedanke der Kohortenregelung jener ist, dass sich in allen Lehrveranstaltungen eines Tages möglichst immer die gleichen Kohorten an Studierenden an der TU Wien aufhalten. Daher ist eine einheitliche Regelung festzulegen, die in 2.6 Planung von Kohorten im Leitfaden für Digital Teaching and Learning an der TU Wien im Wintersemester 2020/21 näher ausgeführt wird.



Leitfaden zum digital teaching & learning

(lightbulb) Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zum digital teaching & learning an der TU Wien im Wintersemester 2020/21.




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Ihr Distance Learning Team 

.dcall-Projekte in der Lehre

Im Frühjahr 2020 wurden die Angehörigen der TU Wien vom Rektorat der TU Wien über das .digital office eingeladen, Projektideen zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie im Rahmen von drei Digitalisierungscalls einzureichen, deren Ergebnisse nun feststehen (siehe .digital Blog https://colab.tuwien.ac.at/x/QTjo):

Zahlreiche der genehmigten Projekte beschäftigen sich mit Digitalisierung der Lehre und behandeln unter anderem folgende Themen:

  • Peer Review in großen LVA
  • App zur Koordination von Lerngruppen
  • Services für Video-Einsatz in der Lehre
  • digitale Hörsaal-Infrastruktur
  • offene Schnittstellen zur Selbstorganisation des Studiums
  • Anbindung weiterer Applikationen an TUWEL
  • Digitalisierung handschriftlicher Mitschriften
  • digitales Üben und Prüfen
  • digitale und virtuelle Labors
  • Einsatz von Jupyter Notebook
  • Gamification

Die geförderten Projekte starten während der Sommermonate. 

Autor: Franz Reichl


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team


Seit 2. Juni 2020 sind teilweise wieder Präsenzprüfungen an der TU Wien unter Beachtung entsprechender Sicherheitsmassnahmen und Vorkehrungen möglich. Einen Leitfaden zum Thema "Präsenzprüfungen an der TU Wien" finden Sie im coLAB unter: https://colab.tuwien.ac.at/x/DAXo

Wir haben einige Studierende als auch Mitarbeiter_innen, die auch an online-Prüfungen teilgenommen haben, gebeten, mit uns ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen. Dies sehen wir als einen wichtigen Input, um weitere Vorgehensweisen zu verbessern und möglicherweise zu adaptieren.

Anbei finden Sie einen der ersten Erfahrungsberichte von Herrn Andreas Dendl, Student der Medizinischen Informatik, und Sarah El-Sherbiny, Mitarbeiterin und Studentin des Studiums Visual Computing.


Andreas Dendl

Mein Name ist Andreas Dendl, ich bin schwer körper- und sprechbehindert und studiere Medizinische Informatik an der TU Wien.

Bis Dezember 2019 arbeitete ich mit AUTONOM und einer Zweischirmlösung, die von Fortec für mich angepasst wurde. Auf einem Monitor waren Masken mit Zeichen, Symbolen oder Anweisungen, welche mittels eines Cursors automatisch ausgewählt und von mir mittels eines Fußschalters abgerufen wurden. Symbole und Zeichen wurden auf den zweiten Monitor übertragen und in Schriftstücke oder Formeln eingefügt. Anweisungen wurden direkt über einen Sprachgenerator ausgeführt. Das System basierte auf Windows XP und wurde mit Jahresende nicht mehr serviciert. Ich arbeite daher seit Dezember mit der Tobii Dynavox Augensteuerung. Dieses Programm versetzt mich in die Lage, den Computer wie ein User ohne Behinderung zu bedienen. Kaum eingearbeitet, stellte die Corona-Krise mein Team und mich vor eine neue Herausforderung: Distance Learning.

Der Umstieg auf Distance Learning

Wie gesagt, ich arbeite mit einem Stand-PC und der Tobii Augensteuerung. Weiters benutze ich Lerntia, eine Software die von meinem Team im Rahmen einer Lehrveranstaltung für mich geplant und mitentwickelt wurde.

Mein PC hat keine eingebaute Webcam, schwierig war es im März und April, eine Webcam zu bekommen (Lieferzeiten ab Juni). Unsere Lösung, um mit dem Team zuarbeiten und die Prüfung ablegen zu können, war, dass wir ein Smartphone in das Meeting addierten und als Kamera nützten.

Erster Test: Mein Team und ich kommunizierten über TeamViewer. Dabei gab es Verbindungsprobleme und Tonprobleme, da mein Systemton bei denTeilnehmer_innen nicht zu hören war. Bei der Verwendung eines zusätzlichen Mikrophons kam es zu Rückkopplungen.

Der nächste Test war mit Zoom: Dabei hat alles funktioniert. An der Kommunikation haben zwei Personen, mein Smartphone und ich teilgenommen.

Da ich über eine Zweischirmanlage verfüge, gab es das Problem, dass die anderen Teilnehmer_innen den zweiten Schirm nicht sehen und nicht darauf zugreifen konnten. Die Lösung war, dass ich mich bei Zoom registriert habe und in meinenEinstellungen die „Remoteunterstützung“ aktiviert habe.

Seit Mitte März treten wegen der intensiven Nutzung meiner Internetverbindung Belastungsspitzen auf (Home Office, Home Learning, mehr Surfen im Netz).
Dadurch gibt es leichte Bild- und Tonstörungen.

Meine online-Prüfung

Sarah El-Sherbiny vereinbarte mit dem Prüfer den Prüfungsmodus (MeetingSoftware Zoom, virtueller Meetingraum). Bei der Prüfung stellte sie mein Tool Lerntia auf den Prüfungsmodus um und bereitete die Fragen im System auf. Über Multiple-Choice Fragen wurde die Prüfung abgelegt.

Allgemein zum Distance Learning

Das Team bereitet die Arbeitsunterlagen für die jeweilige Vorlesung bzw. Übung für mich auf, und ich erhalte diese über Dropbox.

Mein Team und ich sind im Distance Learning mittlerweile ein gutes Team geworden.
Mir persönlich fehlt aber der direkte menschliche Kontakt zu meinem Team. Das Distance Learning ist sicher eine gute Lösung für eine gewisse Zeit, aber keine Dauerlösung.

Andreas Dendl

Autor: Andreas Dendl – Student der Medizinischen Informatik


Sarah El-Sherbiny

Ich studiere Visual Computing an der TU Wien und begleite Andreas Dendl im Laufe seines Studiums, um ihm gemeinsam mit unserem Team die benötigte Unterstützung im Studium zu bieten.

Unsere letzte Einheit in Präsenz fand am neunten März 2020 statt. Wir haben im Anschluss den darauffolgenden Termin um vier Stunden nach hinten verschoben. Niemand von uns ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass der Termin gar nicht erst stattfinden wird, und dass dies das letzte Mal in diesem Semester sein würde, dass wir uns persönlich sehen werden.

Online-Prüfung mit Zoom

Nach den erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus mussten wir eine online-Lösung für die bevorstehende Prüfung finden. Wir benötigten ein Tool mit guter Barrierefreiheit, mit welchem wir die Prüfung auf dem PC des Studenten aufbereiten können und mit dem die Kommunikation mit dem Studenten erfolgen kann. Nach mehreren Tests hat sich Zoom und dessen Fernsteuerungsfunktion dafür als geeignet herausgestellt.

Nachdem der Prüfungsablauf geplant und mit allen Beteiligten abgestimmt wurde, war es endlich so weit, ihn umzusetzen. Zum Prüfungstermin betraten wir alle pünktlich den Zoom-Raum. Andreas Dendl war gleich doppelt im Raum vorhanden, da er zu dieser Zeit noch keine Webcam besaß und daher neben seinem PC auch die Kamera des Smartphones verwendete, um mit uns einfacher kommunizieren zu können. Nach einer kurzen Begründung und der Bestätigung zum Starten der Prüfung teilte er seinen Screen in Zoom und startete sein Lern- und Prüfungstool namens Lerntia - eine Eigenentwicklung, die seit Juli 2018 für seine Prüfungen eingesetzt wird.

Um die Prüfung auf seinem PC einspielen zu können, forderten wir Fernbedienungsrechte über Zoom an. Daraufhin erschien ein Dialogfenster in Zoom beim Studenten, welches er bestätigen musste. Nach seiner Bestätigung wechselten wir auf seinem PC in den Prüfungsmodus von Lerntia und bereiteten die Prüfung vor. Im Anschluss gaben wir die Fernbedienungsrechte in Zoom wieder auf und sperrten den Meeting-Raum, um auf der sicheren Seite zu sein, auch wenn niemandem außer uns die Zugangsdaten (ID und Passwort) zum Zoom-Raum weitergegeben wurden.

Andreas Dendl beantwortete die Prüfungsfragen mittels seiner Augensteuerung. Es war das erste Mal, dass er diese bei einer Prüfung einsetzen konnte. Dennoch verlief alles problemlos, und die Prüfung wurde erfolgreich bearbeitet und abgegeben. Es sind keine Probleme mit der Augensteuerung aufgetreten und auch keine Probleme mit dem Internetnetzwerk, das noch in der selben Woche der Prüfung für mehrere Stunden ausgefallen war.

Arbeit im Distance Learning

Für unsere regelmäßigen Einheiten verwenden meine Kolleg_innen und ich einen gemeinsamen Zoom-Raum, in dem wir abwechselnd unsere Einheiten halten. Dies hat den Vorteil, dass die Zugangsdaten für alle immer gleich bleiben und nicht zwischen mehreren Räumen gewechselt werden muss. Da Andreas Dendl mit zwei Bildschirmen arbeitet, war die Fernzugriffsoption von Zoom nicht ausreichend, da weder er mit der Augensteuerung, noch wir aus der Ferne, Zugriff auf seinen zweiten Bildschirm hatten. Daher verwenden wir nun die Remoteunterstützung von Zoom. Diese Option musste zuerst vom Host des Raumes und vom Studenten in den Zoom-Einstellungen aktiviert werden, und sie erlaubt es uns, auch den anderen Bildschirm zu nutzen. Die dafür benötigte Host-Rolle wird über den Host-Schlüssel beansprucht, der ausschließlich an alle Teammitglieder weitergegeben wurde. Somit ist es für unser Team - bis auf den Host und den Studenten - nicht notwendig, einen Account bei Zoom zu haben, um unsere Einheiten via der Remoteunterstützung abhalten zu können.

Für uns war es interessant, zu sehen, dass unsere Arbeit auch genauso gut im Distance Learning erfolgen kann, auch wenn mehrere zusätzliche Fragen zu einem festen Bestandteil jeder Einheit geworden sind, die in Präsenz nie notwendig waren. Neben den typischen Fragen, ob der Sound korrekt übertragen wird und ob dasTeilen und Steuern des Bildschirms funktioniert hat, kommt auch die Frage nach derSichtbarkeit des Mauszeigers, der manchmal nicht gerendert wird, hinzu. Weiters muss ich beachten, dass ich mein Kamerabild in Zoom bei meinem Gegenüber nicht selbst sehe. Das ist relevant, da die Inhalte von mir so platziert werden müssen, dass diese auch von Elementen, die für mich nicht sichtbar sind, nicht verdeckt werden. Ebenso war das regelmäßige Ansehen einer starren Kameralinse, um mein Gegenüber ansprechen zu können, zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig. Auch wenn wir es für sinnvoll halten, dass zur aktuellen Zeit das Distance Learning noch weiter eingesetzt wird, steigt die Vorfreude darauf, eines Tages wieder eine Einheit in Präsenz abhalten zu können.


Sarah El-Sherbiny

Autorin: Sarah El-Sherbiny, Mitarbeiterin und Studentin des Studiums Visual Computing 



Falls Sie bereit sind, Ihre Erfahrungen aus Lehrendensicht oder aus Studierendensicht mit uns und Kolleg_innen zu teilen, freuen wir uns sehr über zahlreiche Kommentare in unserem Blogbereich oder auch direkten Kontakt über: distancelearning@tuwien.ac.at  


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Ein kurzer Beitrag von Gottfried S. Csanyi zum Thema "Studieren in Coronazeiten:

Viele der Distance-Learning-Angebote der TU Wien wurden aus einer Notsituation heraus entwickelt. Manche Studierende sind aber dennoch davon begeistert.

Das ergab jedenfalls eine Feedbackrunde, die sich ausgehend von der Präsentation der Abschlussarbeiten in der VU "Erwachsenenbildung und Lebenslanges Lernen" spontan ergeben hatte. Das Team "Studieren mit Baby", bestehend aus zwei Müttern kleiner Kinder, behandelte die Auswirkungen dieser Rahmenbedingungen auf die Lernmöglichkeiten der Betroffenen und zeigte sich von den aktuellen Möglichkeiten mit Distance Learning und Hybrid-Modus so angetan, dass ich als LVA-Leiter allgemein nach den Erfahrungen der Teilnehmer_innen in den dreieinhalb Corona-Monaten nachgefragt habe. 

Die Reaktion war überraschend positiv, denn alle acht in diesem Webmeeting anwesenden Studierenden zogen eine positive Bilanz - ganz unabhängig davon, ob ein Kleinkind im Hintergrund steht. In einem Fall war sogar vom erfolgreichsten Semester der bisherigen Studien-Karriere die Rede. Die Gründe dafür liegen vor allem in der räumlich-zeitlichen Flexibilität, die durch Distance Learning ermöglicht wird.

Um diese Aussagen richtig einschätzen zu können, ist es allerdings wichtig, zu berücksichtigen, dass es sich bei den Teilnehmer_innen der betreffenden LVA um eine besondere Zielgruppe handelt. Aufgrund der Mundpropaganda aus den vergangenen Semestern hatte sich herumgesprochen, dass die Arbeit in dieser LVA einerseits sehr flexibel und andererseits sehr selbstgesteuert ist. Infolge der darauf basierenden Selbstselektion ist das Publikum sehr distance-learning-affin, was ja nicht auf alle TUW-Studierenden zutrifft.

An Kritikpunkten, die aber die klar positive Bilanz nicht beeinträchtigen können, wurde nur genannt, dass zu wenig (bzw. gar keine) physischen Lernräume in den Gebäuden der TUW zur Verfügung standen (auch bereits vor der Krise), und dass manche Lehrenden das Gewicht der Aufgaben, die nun anstelle der Anwesenheit in der LVA traten, nicht richtig dosieren konnten, sodass daraus für die Studierenden der zwei- bis dreifache Arbeitsaufwand gegenüber früher resultierte.

Aber insgesamt war der Tenor: "die TU hat das sehr gut gemacht".

Die wichtigsten Ausschnitte dieser Aufnahme aus dem entsprechenden Zoom-Meeting mit den feinen Details der Rückmeldungen können Sie hier nachhören (Dauer: 8 Minuten):


Besser Studieren (mit Baby) in Zeiten von Corona.mp3

Besser Studieren (mit Baby) in Zeiten von Corona.mp3


Autor: Gottfried S. Csanyi

— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Das Vizerektorat für Studium & Lehre und das Distance Learning Team haben in den letzten Wochen intensiv an dem Konzept für die Abhaltung der Lehre im Wintersemester 2020 gearbeitet.

Aufgrund der extrem reduzierten Kapazitäten wird das Konzept der „Semesterhörsäle“ (Definition s. Leitfaden) angewendet, um vor allem Studienbeginner_innen einen möglichst guten Einstieg in ihr Studium an der TU Wien zu ermöglichen.

Dies macht es aber notwendig, überall, wo das möglich ist, die Lehre auf Distance Learning-Formate umzustellen oder weiterzuführen. Die Entscheidung, ob eine Präsenz zwingend notwendig ist, obliegt dem_der jeweiligen Studiendekan_in.

Es gilt auch, zu beachten, dass eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen während der Sommermonate, bzw. während des Semesters notwendig werden kann.


Es wurde ein Leitfaden zum digital teaching & learning an der TU Wien im Winstersemester 2020 entwickelt, welcher Ihnen als Unterstützung für die Umplanung der Lehre auf Distanz dienen soll. Dieser steht Ihnen auf colab sowie zum PDF-Download zur Verfügung.

Sie finden darin Anleitungen für die Durchführung von Online Lehre unter unterschiedlichen Aspekten und Formaten, speziell auf die TU Wien zugeschnitten. Es werden darin sowohl Empfehlungen als auch Standards für Distance- und Hybrid Learning formuliert.

In enger Zusammenarbeit vieler verschiedener Abteilungen konnten sehr rasch unterschiedliche Entwicklungen und Prozesse umgesetzt werden, welche uns während der Sicherheitsmaßnahmen aufgrund von Covid-19 noch eine Zeit lang begleiten werden. Beispielsweise gab es Anpassungen in TISS und TUWEL, Ausbau im Bereich LectureTube und LectureTube Live (Streaming) sowie im Planungsprozess der Lehre vor Ort.


Unter dem Motto „Lehrende helfen Lehrenden“ haben auch bereits einige Kolleg_innen ihre Konzepte, welche im Sommersemester 2020 erfolgreich umgesetzt wurden, als Anregung und Inspiration zur Verfügung gestellt.

Derzeit finden Sie vor allem Konzepte der Best Teaching Award Finalist_innen im Bereich Distance Learning in coLAB, die laufend aktualisiert und ergänzt werden soll.

Das Distance Learning Team veranstaltet am Montag, 31.08.2020, ab 16:00 Uhr einen Workshop zum Thema „Wie leite ich meine Studierenden am besten durch das digitale Semester?“, bei dem auch der Leitfaden vorgestellt wird, und im Anschluss gibt es Zeit für Fragen. Der Workshop wird unter folgendem Link via GoToMeeting stattfinden: https://global.gotomeeting.com/join/251589013

Es wird im Laufe des Augusts auch ein Leitfaden für Studierende als Orientierungshilfe für das Wintersemester 2020 veröffentlicht werden.


 Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Aufgrund der Covid-19 Maßnahmen kam es zu vielen Anpassungen, natürlich auch bei der Bibliothek der TU Wien.

Während dieser herausfordernden Zeit kann es leicht passieren, den Überblick zu verlieren. Daher haben wir die wichtigsten Informationen hier zusammengefasst:

  • Der Zugriff auf elektronische Medien war während der gesamten Corona-Zeit möglich. Wie das funktioniert, finden Sie am besten zusammengefasst auf der Website: https://www.tuwien.at/bibliothek/alle-news/news/erweitertes-angebot-bei-e-books-und-e-journals/
  • Ausleihe von Büchern: Von Anfang Mai bis Ende Juni haben wir Bücher an Studierende der TU Wien gratis per Post versendet. Diese Aktion wurde sehr gut angenommen und war mit über tausend Entlehnungen sehr erfolgreich. Seit dem 25. Juni haben beide Standorte der TU Wien Bibliothek wieder geöffnet– die Hauptbibliothek und die Chemie- und Maschinenbaubibliothek. Bücher können über den CatalogPlus bestellt und in der Bibliothek abgeholt werden.
  • Lernen in der Bibliothek: Eine reduzierte Anzahl an Einzelarbeitsplätzen steht seit dem 25. Juni zur Verfügung (Wichtige Stichworte: eingeschränkte Öffnungszeiten, Registrierung, keine Gruppenarbeit möglich, Detail siehe Link unten zum CoLab).
  • Besondere Regeln an unseren Standorten: Den aktuellen Stand haben wir im CoLab zusammengefasst: https://colab.tuwien.ac.at/display/CORONA/TU+Wien+Bibliothek
  • Bei weitergehendem Beratungsbedarf sind Studierende eingeladen, das Angebot der Bibliothek zu nutzen. Die erste Anlaufstelle ist unsere Website: https://www.tuwien.at/bibliothek/beratung-und-kurse/


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Sie sicherlich schon in unserem früheren Blogpost gelesen haben, erfolgt seit 20.04.2020 die Programmierung der Aufzeichnung von Lehrveranstaltungen mit LectureTube direkt durch die bearbeitungsberechtigten Personen der LVA in TISS.

Wenn Sie die Abhaltung Ihrer Lehrveranstaltung in einem Distance Learning Format planen für welches Sie LectureTube Ausstattung benötigen, empfehlen wir bereits Aufnahmen im Sommer zu planen und in TISS zu buchen.

Die mit LectureTube ausgestatteten Hörsäle sind mit Semesterbeginn bereits durch die Nutzung als Semesterhörsäle stark ausgelastet.

Da die Vorbereitungen auf das Wintersemester 2020 bereits in vollem Gange sind, möchten wir Sie hiermit nochmals auf die Bedingungen und die Anleitungen aufmerksam machen.

Anleitungen & How-To

Anleitungen zum Thema „Wie programmieren Sie LectureTube Aufzeichnungen und binden diese in Ihrem TUWEL Kurs ein" finden Sie im TUWEL Tutorials Kurs sowie unter den folgenden Links:  

Bedingungen für eine erfolgreiche Aufzeichnung: 

  • Es können nur jene Hörsäle/Räume ausgewählt werden, die bereits mit LectureTube ausgestattet sind (bei der Raumbuchung kann nach Räumen, die mit LectureTube ausgestattet sind, gefiltert werden).
  • Es muss eine bestehende und bestätigte Raumbuchung für den Termin vorliegen.
  • Die Programmierung der LectureTube Aufzeichnung in TISS muss für den Termin durch Personen mit entsprechenden Berechtigungen durchgeführt werden.
  • Erst nach Erhalt einer E-Mail, dass die Programmierung in LectureTube vorgenommen wurde, ist die Aufzeichnungsprogrammierung bestätigt.

Sobald die Programmierung für eine LectureTube Aufzeichnung in TISS vorgenommen wurde und diese in LectureTube automatisch programmiert wurde, wird die Serien-ID in TISS im Reiter „E-Learning" angezeigt. Zusätzlich erhalten Lehrende per E-Mail eine Zusammenfassung der Programmierung inklusive der Serien-ID und des für TUWEL Kurse benötigten Parameters. Erst nach Erhalt dieser Bestätigung ist die LVA Aufzeichnung bestätigt.


Live Streaming von Lehrveranstaltungen aus Hörsälen via LectureTube Live wird derzeit nicht empfohlen und ist seit 23.03.2020 auch ohne Support.


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Liebe Kolleg_innen,

die gerne angenommenen TSC Office Hours machen Sommerpause.

Ab 1. September sind wir frisch ausgeruht mit den beliebten Office Hours wie gewohnt jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 16 und 17 Uhr in Zoom (Link) wieder für Sie da. 

Sonnenblume Blume Sommer - Kostenloses Foto auf Pixabay

— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Das TUWEL Team des Teaching Support Centers aktualisiert TUWEL - die zentrale E-Learning Plattform der TU Wien - auf die Moodle Version 3.9.

Am 1. September 2020 wird TUWEL mit allen bereits bewährten Funktionen auf die Moodle Version 3.9 aktualisiert.

Wie gewohnt wird die TUWEL Dokumentation - Kurzanleitungen (Cheat Sheets) und Videotutorials - ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Diese finden Sie rechtzeitig zum Update im Kurs „TUWEL Tutorials“: https://tuwel.tuwien.ac.at/course/view.php?idnumber=tuweltutorials (mit TU Account erreichbar).

Zeitnahe zum Update werden wir Sie auch über die wesentlichen Neuerungen der neuen Version informieren.

Zeitfenster für Update auf Moodle 3.9

Die Aktualisierung beginnt am Dienstag, den 1. September 2020 um 07:00 Uhr. Bitte berücksichtigen Sie, dass TUWEL am 1. September 2020 nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sein wird! Bitte planen Sie Arbeiten an Ihren Kursen entsprechend vor oder nach dem Updatefenster ein.

NEW — Fixes, wöchentliches Updatefenster

Ab September 2020 ist für TUWEL ein fixes, wöchentliches Updatefenster geplant. 
Das Team des Teaching Support Centers wird bei Bedarf an Dienstagen zwischen 07:00 und 07:30 dieses Updatefenster für etwaige Security Updates und Hotfixes ohne weitere Ankündigungen nutzen. 
Bitte planen Sie Ihre Kurse und gegebenenfalls etwaige Deadlines entsprechend vor oder nach dem Updatefenster ein.

Haben Sie noch Fragen?

Schreiben Sie uns eine Nachricht an: support@tuwel.tuwien.ac.at


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 

Die Statistiken und auch die Rückmeldungen der Anweder_innen zeigen, dass Zoom über das gesamte Semester hinweg in der Lehre sehr aktiv genutzt wurde.

Zoom aktualisiert auch laufend seine Systeme und Programme. Wer sich selbst ein Bild von den durch Zoom vorgenommenen Änderungen machen möchte, kann einen Blick in die Release Notes werfen: https://support.zoom.us/hc/en-us/sections/201214205-Release-Notes. So ist z.B. seit dem 30. Mai die Version 5.0 des Zoom Clients verpflichtend, da auf eine AES 256-bit GCM Verschlüsselung umgestellt wurde.

Das Teaching Support Center achtet sehr darauf, die möglichen Einstellungen in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit laufend den Erfordernissen anzupassen. Im folgenden geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über die wichtigsten Änderungen zu Meetings und Recordings.

Meeting

Hier finden Sie die Einstellungen für Ihren User: https://zoom.us/profile/setting?tab=meeting

Host Video / Participant Video

Die Voreinstellung wurde von uns so getroffen, dass die Kamera zu Beginn eines Meetings jeweils deaktiviert ist, aber durch den Host kann diese Einstellung jederzeit geändert werden -- entweder generell in den Einstellungen oder jeweils pro Meeting.

Die Möglichkeit, dass Meetingteilnehmende vor dem Host das Meeting betreten, wurde von uns deaktiviert; das kann aber durch den Host jederzeit geändert werden -- entweder generell in den Einstellungen oder jeweils pro Meeting.

Anforderungen an das Meetingpasswort

Die Anforderungen an die Meetingpasswörter (zukünftig "Meetingpasscodes") wurden erhöht. Bereits geplante Meetings sind davon nicht betroffen, sondern nur neu zu planende Meetings oder Meetings, die geändert werden. Die neuen Anforderungen lauten wie folgt:

    • Minimale Länge: 8 Zeichen
    • Mindestens eine Ziffer
    • Mindestens ein Buchstabe

TeilnehmerInnen beim Beitritt stumm schalten

Die Voreinstellung wurde von uns so getroffen, dass Teilnehmer_innen beim Beitritt eines Meetings stummgeschaltet sind, aber durch den Host kann diese Einstellung jederzeit geändert werden -- entweder in den Einstellungen oder pro Meeting.

Warteraum

Die Voreinstellung wurde von uns so getroffen, dass der Warteraum aktiviert ist, aber durch den Host kann diese Einstellung jederzeit geändert werden -- entweder in den Einstellungen oder pro Meeting.

Recording

Hier finden Sie die Einstellungen für Ihren User: https://zoom.us/profile/setting?tab=recording

Aufnahmeeinverständnis

Beim Start einer Aufnahme werden Teilnehmende aufgefordert, ihre Zustimmung abzugeben. Diese Einstellung kann nicht deaktiviert werden.

Audiobenachrichtigungen bei der Aufzeichnung des Meetings / beim Beenden der Aufzeichnung

Beim Start einer Aufzeichnung wird eine Benachrichtigungsmeldung für Meetingteilnehmende wiedergegeben. Diese Meldungen werden bei jedem Start oder Neustart der Aufzeichnung abgespielt und informieren die Teilnehmenden, dass das Meeting aufgezeichnet wird. Diese Einstellung kann nicht deaktiviert werden. Man hört diese Ansage auch, wenn man sich per Telefon in ein Meeting einwählt.

Einstellungen selbständig vornehmen

Einige dieser und viele weitere Einstellungen lassen sich auch jederzeit auch auf Userebene individuell anpassen. Dazu loggt man sich mit der TU E-Mail Adresse in den eigenen Zoom Account ein (https://tuwien.zoom.us) und ruft die Einstellungen unter der Adresse https://zoom.us/profile/setting auf.


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team 


Autor: Daniel Ziegenberg

Seit 02. Juni 2020 sind nun teilweise wieder Präsenzprüfungen an der TU Wien -- unter Beachtung entsprechender Sicherheitsmassnahmen und Vorkehrungen -- möglich. Einen Leitfaden zum Thema "Präsenzprüfungen an der TU Wien" finden sie im TU coLAB unter: https://colab.tuwien.ac.at/x/DAXo

Wir haben einige Studierende, die bereits an Prüfungen im Juni teilgenommen haben, gebeten, ihre persönlichen Erfahrungen mit uns zu teilen; dies sehen wir als Feedback, um weitere Vorgehensweisen zu verbessern und möglicherweise zu adaptieren.

Anbei finden Sie einen weiteren Erfahrungsbericht von Herrn Philipp Sares, Student & Tutor im Studium Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau.




Zehn Wochen ist der Beginn der Sperre von Universitäten mittlerweile her, und langsam nähern wir uns der Normalität an. Die Möglichkeit, Prüfungen wieder vor Ort schreiben zu können, ist ein Schritt in diese Richtung. Lange hatte Unklarheit geherrscht, ob und wie Lehrveranstaltungen dieses Semester abgeschlossen werden können. Als ich erfuhr, dass wieder Prüfungen abgehalten werden, erlebte ich eine regelrechte Vorfreude.

Nach intensiver Vorbereitung erhielt ich zwei Tage vor der Prüfung zwei Passierscheine, die mir den Zutritt zum Gebäude ermöglichen sollten. Einen Tag vor der Prüfung wurde der Hörsaal endgültig festgelegt. Am Tag der Prüfung kam ich 25 Minuten vor Prüfungsbeginn zum Audi Max am Getreidemarkt. Entgegen meinen Erwartungen gab es keine Schlange vor dem Hörsaal und dementsprechend auch keine Wartezeit. Nachdem ich den Passierschein auf meinem Mobiltelefon sowie meinen Studentenausweis vorgezeigt hatte, wurde mir Zutritt zum Gebäude gewährt. Am oberen Ende der Stiege wartete bereits ein Mitarbeiter des Instituts, welcher anhand einer Liste kontrollierte, ob ich zur Prüfung angemeldet war. Nach erfolgter Bestätigung wurde mir eine nummerierte Formelsammlung ausgehändigt, mit welcher auch die Zuordnung zu einem Sitzplatz gemacht wurde. Der Weg zur Toilette wurde mit Schildern gekennzeichnet, und bis auf die Türe zu den Herrentoiletten waren sämtliche Türen geöffnet, sodass der Kontakt mit Türschnallen fast nicht notwendig war.

Zu Beginn wurden die Informationen zur Prüfung von einem Institutsmitarbeiter vorgetragen und die Prüfungsbögen ausgeteilt. Sobald jeder einen erhalten hatte, begann die Prüfungszeit. Fragen sollten nur laut gestellt werden, um den nötigen Sicherheitsabstand zu jedem Zeitpunkt einzuhalten. Dies ist nicht nur in Anbetracht des Corona-Virus positiv, sondern auch insofern, als dass alle Studierenden den gleichen Wissensstatus haben und Fragen, welche für alle relevant sind, einmal beantwortet werden. Dadurch herrscht während der Prüfung fast durchgängig Ruhe.

Als die Prüfungszeit abgelaufen war, kam die Anweisung, sämtliche Utensilien wegzulegen und die Prüfungsbogen zusammenzulegen. Es war dann etwas unklar, was man damit machen sollte. Dies hätte man zu Beginn der Prüfung -- oder am besten vorab -- erklären können, sowie dass es einen bevorzugten Weg zum Verlassen des Gebäudes gibt. Schließlich wurden die Prüfungsbögen von den Institutsmitarbeitern eingesammelt. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen war, begannen die Studierenden, den Hörsaal zu verlassen.

Zwei Wochen später kehrte ich abermals an die Universität zurück, um eine weiter Präsenzprüfung zu bestreiten. Die bereits gewonnenen Impressionen waren mir im Gedächtnis geblieben, wodurch die Kontrolle des Passierscheins und das Betreten des AudiMax schnell geschehen waren. Diesmal gab es freie Platzwahl, die Plätze waren dennoch nummeriert. Nach der Platzwahl konnte ich im Hörsaal verteilt einige bekannte Gesichter erkennen, worauf eine distanzierte, aber freundliche Begrüßung folgte. Im Gegensatz zu meiner ersten Prüfung nach der Corona-Sperre wurde erklärt, dass hinter der Nummerierung nicht nur eine einheitliche Raumzuteilung unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften steckt. Sollte einer der Studierenden positiv auf COVID getestet werden, könnte man damit feststellen, welche weiteren Personen am ehesten infiziert werden konnten und dadurch die Verbreitung des Virus eingedämmt werden. Wiederum wurde nach der Verlautbarung der notwendigen Informationen der Prüfungsbogen und die Sicherheitsunterweisung ausgeteilt.

Diese Prüfung wurde im Multiple-Choice Format abgehalten, wodurch insgesamt deutlicher weniger Schreibarbeit als bei der vorigen Prüfung zu verrichten war. Da ich den Prüfungsbogen diesmal vor Ablauf der Zeit abgab, konnte ich das Gebäude allein verlassen. Beim Durchqueren des Hofs warf ich weinenden Auges einen Blick Richtung Fachschaft, in der sonst der Verlauf der Prüfung bei einem oder mehreren Getränken besprochen worden wäre.

Meine bisherigen Erfahrungen mit der Prüfungskultur an der TU Wien nach Aufhebung der Corona-Sperre sind durchwegs positiv. Der Ablauf der Leistungsüberprüfungen ist stets gut organisiert und der Umgang zwischen Lehrenden und Studierenden äußerst rücksichts- und respektvoll. Selbstverständlich vermisse ich die gemeinsamen Lerneinheiten mit meinen Kollegen sowie den interstudentische Austausch in den Pausen oder in der Fachschaft bei einem Feierabendbier, doch habe ich Hoffnung, dass dies in Zukunft wieder möglich sein wird.

Philipp Sares

Autor: Philipp Sares – Student & Tutor des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau



Falls Sie aus Lehrendensicht oder auch aus Studierendensicht Ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten, freuen wir uns sehr über zahlreiche Kommentare in unserem Blogbereich oder auch direkten Kontakt über: distancelearning@tuwien.ac.at  


— Stay safe — 

Ihr Distance Learning Team